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Rohstoffe

Kongo versucht Handel mit „Blutmineralien“ zu bekämpfen


Laut eines sehr interessanten Artikels in der Financial Times Deutschland wollen elf Länder Zentral- und Südwestafrikas den illegalen Handel von bewaffneten Gruppen mit afrikanischem Coltan und Kassiterit bekämpfen. Die Generalsekretärin der Regionalkonferenz der Großen Seen (ICGLR), in der die elf Länder vertreten sind, Liberata Mulamula kündigte an, dass ein regionales System von Herkunftsnachweisen errichtet werden soll. Neben dem Unterdrücken des Handels soll gleichzeitig der Bergbau bzw. die vielen davon abhängigen Kongolesen gestärkt werden.
Aber es ist noch ein sehr weiter Weg bis zur lückenlosen Kontrolle Tausender Händler. Lizzi Parsons von Global Witness bleibt skeptisch: “Zertifizierung kann positiv wirken, aber kurzfristig müssen Regierungen bewaffnete Beutejäger bestrafen und dafür Druck von den Geberländern spüren.“

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