Ja zum Geo-Engineering?
Wenn es nach amerikanischen Meteorologen geht, sollte man Schwefeldioxid in die Startossphäre pumpen, um die Sonnenstrahlen zu blockieren, Wolken mit Salz versetzen, damit sie Sonnenlicht reflektieren oder den Ozean mit Eisen düngen (all das sind Überlegungen zum Thema Geo-Engineering, die zum Teil sehr weit gediehen sind (siehe Lohafex-Projekt)). Allerdings schränkt die Amerikanische Meteorologische Gesellschaft dieses “Ja“ in ihrer Erklärung von dieser Woche ein. Die Organisation warnt vor potentiellen Risiken, befürwortet aber Forschung in dieser Richtung.
Sie machen drei Lösungsansätze aus:
1) Verringerung der Produktion von Emissionen
2) Anpassung an die durch den Klimawandel veränderten Bedingungen
3) Geo-Engineering
Tja, klingt vernünftig. Man müsste nur die Risiken einschätzen können, wenn man so massiv in die Stratosphäre eingreift. Eventuell kommt man vom regen in die Traufe.
in: Klima / vom: 23. Juli 2009 / Schlagworte: Geoengineering /
1 Kommentar »
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Hallo!
Der Lösungsansatz aus den glorreichen Dreien - mitigation, apatation and geo-engineering - klingt natürlich sehr erstrebenswert. Aber bitte auch in dieser Reihenfolge. Wenn man nämlich die Produktion empfindlich drosselt, sind die letzen beiden Punkte womöglich hinfällig… Geo-Engineering sollte meiner Meinung nach die letzte Möglichkeit darstellen, das Klima zu “retten”.
Kommentar von Erk — 3. August 2009 @ 17:40