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Artenschutz

  1. Immer dünnere Kalkschalen


    In der Online-Ausgabe der Nature Geoscience haben australische Forscher eine neue Studie über die Auswirkungen der Versauerung des südlichen Ozeans veröffentlicht. Durch den Einfluss des Menschen hat sich CO2 im Meerwasser angereichert und dadurch die Konzentration von Carbonat-Ionen und des pH-Wertes verringert.


  2. NABU: Mehr als 100 Chemikalien in Wildvogeleiern


    Alte Gifte nehmen ab, aber viele neue Gifte kommen hinzu
    Kühlmittel und Weichmacher, Quecksilber, Imprägniermittel und Pestizide: Mehr als hundert verschiedene Chemikalien haben Wissenschaftler des Biodiversity Research Institute (BRI) in den Eiern von Wildvögeln des US-Ostküstenstaats Maine nachgewiesen.


  3. Klimawandel verändert Lage der Rückzugsgebiete im Meer


    Durch eine höhere Temperatur der Ozeane wandern immer mehr Fischpopulationen zu den Polen. Heute existierende Schutzgebiete können deshalb vielleicht zukünftige Fischgenerationen nicht mehr schützen. Umweltschützer müssen ihre Management-Pläne an die neue Situation anpassen, so Emily Pidgeon von Conservation International auf dem jährlichen Treffen der AAAS (American Association for the Advancement of Science).


  4. WWF: Neues Biosiegel für Zuchtfisch


    Der WWF will ein neues Biosiegel für Zuchtfisch auf den Weg bringen. Der “Aquaculture Stewardship Council” (ASC) soll nach dem erfolgreichen Vorbild des “Marine Stewardship Council” (MSC) entwickelt werden. Das MSC-Siegel wird nur für nachhaltige Meeresfischereien, nicht aber für Zuchten vergeben.